Immerhin einen Satz gewonnen

C. Gruhl
05. Oktober 2021

Bisher war für die Bautzener MSV-Frauen beim CVJM Görlitz nicht viel zu holen gewesen. So fuhren sie auch am Samstag als Außenseiter mit dem Ziel nach Görlitz, sich dort möglichst teuer zu verkaufen.

Zumindest im 1. Satz gelang ihnen das Vorhaben. Da spielten die Bautzenerinnen auf Augenhöhe mit den meist einen Kopf größeren Görlitzerinnen und überraschten sie mit einer courarierten Leistung. Besonders im Block konnten sie nicht nur Gleichwertigkeit erzielen, sondern waren sogar erfolgreicher. Auch in der Abwehr ließen sie kaum etwas zu und beantworteten fast jeden Görlitzer Angriff. Damit konnten sie den CVJM beeindrucken und dieser hatte darauf zunächst keine Antwort. Die Bautzenerinnen spielten fast fehlerlos und gewannen den Satz sehr deutlich mit 25:13. Das war ihnen in Görlitz bisher noch nicht gelungen.

Leider konnten sie das hohe Niveau des 1. Satzes nicht halten. Zu Beginn des 2. Satzes war das Spiel noch ausgeglichen, dann leisteten sich die Bautzenrinnen immer mehr Eigenfehler, während die Görlitzerinnen sich nicht noch einmal überraschen ließen und ihrerseits in der Abwehr steigerten. Damit setzte sich Görlitz im Laufe des Satzes durch und gewann 25:16.

In den Sätzen 3 und 4 ging dann beim MSV nicht mehr viel. Während die Görlitzerinnen auf dem Niveau des 2. Satzes weiterspielten, häuften sich bei den Bautzenerinnen insbesondere in der Annahme die Fehler und es kam kaum noch ein Ball so zur Zuspielerin, dass der Angriff für Entlastung sorgen konnte. Entsprechend deutlich waren die Satzergebnisse mit 7:25 und 11:25.

Die 1:3-Niederlage werden die MSV-Frauen verschmerzen, zumal sie mit dem gewonnen Satz in Görlitz schon mehr erreichten als bisher.

Für Bautzen spielten:
L. Pasieka, A. Rieger, R. Richter, E. Thiele, A. Schulze, M. Jäckel, M. Gehlauf, S. Rudolph, J. Spee,
K. Wagner und D.Probst

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