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MSV Bautzen 04 e.V. Mein Sportverein - Abteilung Volleyball
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Mit blauem Auge davongekommen

Noch vor der Weihnachtspause starteten die Bautzener Volleyballerinnen mit zwei Heimspielen in die Rückrunde der Sachsenklasse Ost. Die Gegnerschaft ließ einen schweren Spieltag für die Bautzenerinnen erwarten und das noch in der ungeliebten Schützenplatzhalle. Mit Post Dresden und Blau-Weiß Hoyerswerda kamen zwei Mannschaften, gegen die in der Hinrunde verloren wurde. Es ging in erster Linie darum, überhaupt Punkte aus dem Spieltag mitzunehmen.
 
Der schwerere Gegner war eindeutig Post Dresden und die zeigten im ersten Spiel, dass sie in dieser Saison oben mitspielen. Man muss anerkennen, dass die Dresdenerinnen an diesem Tag eindeutig zu stark für die MSV-Frauen waren. Auch wenn Bautzen insgesamt im ersten Spiel eine bestenfalls durchschnittliche Leistung zeigte.
 
In den ersten beiden Sätzen kamen die Bautzenerinnen kaum mit dem Dresdener Spiel zurecht. Sie erarbeiteten sich nur wenig Chancen und lebten in erster Linie von den Fehlern der Postlerinnen.
Insbesondere die Feldabwehr war deutlich unterlegen, längere Ballwechsel gingen an Dresden. Mit 20:25 und 16:25 wurden beide Sätze deutlich verloren.
 
Eine Umstellung in der Mannschaft brachte neuen Schwung in die Truppe, Bautzen spielte endlich auf Augenhöhe. Der Block hatte mehr Zugriff auf den Angriff der Dresdenerinnen und das zeigte Wirkung bei ihnen. Endlich hielten die Bautzenerinnen auch den Ball besser im Spiel, erarbeiteten sich Chancen und nutzten diese. Eine starke Leistung in diesem Satz wurde mit einem 25:22 für die MSV-Frauen belohnt.
 
Leider blieb es das einzige Erfolgserlebnis im Spiel. Der 4.Satz war einer zum Vergessen. Das Überraschungsmoment war dahin, Post steigerte sich wieder und Bautzen brach in der Abwehr auseinander. Am Ende gelang den Bautzenerinnen nur noch Ergebniskosmetik zum 15:25. Das 3:1 für Post Dresden (20;16;-22;15) ging am Ende in Ordnung, mehr war für die MSV-Frauen nicht drin.
 
Mit 1,5 Stunden Spielzeit war es dennoch ein langes Spiel und die Mannschaft war auch verunsichert vor dem Spiel gegen Blau-Weiß Hoyerswerda. Sie wußten aus dem Hinspiel, dass sie unglücklich verloren hatten, von der Abwehrstärke der Hoyerswerdaerinnen.
 
Entsprechend zäh starteten die Bautzenerinnen in den ersten Satz und bekamen es erneut mit einem Gegner zu tun, der sich selbst in aussichtslose Bälle hineinwirft. Bautzen tat sich wieder schwer im Angriff, konnte sich keinen Vorteil erarbeiten und Hoyerswerda war in der Feldabwehr überlegen. Am Ende ging der Satz mit 20:25 verloren.
 
Zum Glück konnte Hoyerswerda das Niveau nicht halten und die MSV-Frauen legten nochmal zu. Die Angriffe fanden endlich ihr Ziel und die Bälle, die zurückkamen, wurden sicher geholt. Im 2. und 3. Satz konnte sich Bautzen damit jeweils einen sicheren Vorsprung erarbeiten, der dann mit 25:17 und 25:15 zu klaren Satzgewinnen führte.
 
Aber Hoverswerda ist eine Mannschaft, die nie aufgibt und jederzeit zurückkommen kann. Für Bautzen war der 4. Satz der insgesamt 8. am Tag und es fehlte langsam die Frische. Und Hoyerswerda kam zurück, kämpfte um jeden Ball. Bautzen konnte sich nicht absetzen, die Führung wechselte hin und her. Symptomatisch für diesen Spieltag war der Matchball für Bautzen bei 24:22:
Langer Ballwechsel, Bautzen bekommt den Ball nicht beim Gegner unter und schließlich fällt er im Bautzener Feld runter. Es ging noch ein paar mal so auf beiden Seiten, aber am Ende holte sich Hoyerswerda den Satz mit 27:25. Damit waren die erhofften 3 Punkte dahin.
 
Welche Chance sich die Bautzenerinnen entgehen ließen, zeigte dann der 5. Satz. Da beherrschten sie die Blau-Weißen nach Belieben, ließen ihnen keine Chance und gewannen mit 15:5. Durch den 3:2-Sieg ((-20;27;15;-25;5) sind die MSV-Frauen sozusagen nochmal mit einem blauen Auge davongekommen und damit verabschieden sie sich auf Platz 5 der Tabelle in die Weihnachtspause, bevor es ab 18. Januar mit der Rückrunde weitergeht. Die wird noch schwer für die Mannschaft, wie man an diesem Spieltag gesehen hat.
 
Für Bautzen spielten:
A. Rieger, M.-L- Gehlauf, L. Pasieka, D. Probst, M. Preußger, S. Rudolph, E. Thiele, S. Jais, 
L. Schubert und V. Wehner
 
C. Gruhl

eingetragen am: 16.12.2019